Der Herold ist nicht die Botschaft

Frei nach dem Motto “Verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen, ich habe schließlich eine Meinung”  beleuchtet zeitzuleben.de unter http://www.zeitzuleben.de/18457-die-falle-der-vorverurteilung/ das Thema vorgefaste Meinungen. Für mich stellt sich bei sowas die Frage: Wir wichtig für den Inhalt einer Botschaft ist der Überbringer? Sollte man etwas ablehnen, nur weil man die Person (aufgrund von Berichten anderer), die es erzählt, unseren Perfektionsanspruch von ersehnten Heilsbringern nicht entspricht?

Ich persönlich bin der Meinung, dass wir es nötig haben, eine Kultur zu entwickeln, die sehr differenziert den Wert einer Botschaft betrachtet. Hier nehme ich mich nicht aus. Auch ich bin in diesem Land aufgewachsen und habe die entsprechende Grundprägung mitbekommen. Von daher achte ich darauf, wenn ich das Gefühl habe etwas abzulehnen, woher dieses Gefühl kommt. Lehne ich die Botschaft ab, oder ist es die Person die sie übermittelt. Sollte es die Person sein, stelle ich mir folgende Frage:

Wie würde ich den Inhalt aufnehmen, wenn es mir  ein guter Freund erzählt hätte?

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